Den Mond fotografieren

22. Dezember 2015


Heute ist es an der Zeit, die Nacht zum “Linsentag” zu machen: Es ist fast Vollmond und nur noch ein kleiner Fleck fehlt zum perfekten “runden” Mond – aber dass ist genau das, was ich haben möchte…Ich will versuchen, den Mond durch den Schattenrest etwas “unvollkommen” darzustellen, um so das Bild interessanter zu machen.

Auf ans Werk! Am Start sind meine Sony Alpha 6000, natürlich ein Stativ und das Sony 55-210er Teleobjektiv – wir wollen ja schließlich auch was von der Oberfläche des Mondes sehen.

Nach den ersten Testaufnahmen war klar: lange Belichtungszeiten braucht es heute nicht. Der Mond strahlt so hell, dass man eher Gefahr läuft, dass der Mond zu sehr ausbrennt bzw. überstrahlt, wenn man die Belichtungszeit zu hoch wählt – hier ein solches Testbild mit 8 Sek. Belichtung, Blende 3,5 und ISO 500, mit dem ich auch ein paar Sterne und Kondensstreifen aufs Bild bringen wollte.

Also schnell den ISO wieder zurück auf 100 gestellt. Damit sollte es auch kein Rauschen geben und das ermöglicht mir in der Nachbearbeitung ein nachträgliches Hineinzoomen und Ausschneiden des Bildes, sodass der Mond größer am Bildausschnitt zu sehen ist. Denn selbst mit dem Teleobjektiv ist er nur ein kleiner Fleck am Bild. Mehr Brennweite muss deshalb aber auch nicht her finde ich, denn bei 24 Megapixel wird man ja ein wenig digital vergrößern dürfen.

In der Nachbearbeitung habe ich dann neben der Anpassung des Bildausschnittes noch die Weiß- und Schwarztöne angepasst sowie den Kontrast und die Belichtung nachgebessert, damit die Mondkrater gut zur Geltung kommen.

Persönliches Fazit: Kalt wars’ aber es hat sich ausgezahlt – was meint ihr?

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